TRAUMATHERAPIE
Spezialisierte, tiefenpsychologisch fundierte Behandlung nach belastenden oder traumatischen Erfahrungen – mit Erfahrung, Empathie und wirksamen, altersgerechten Methoden
für Kinder und Jugendliche
TRAUMATHERAPIE
Wenn Erlebtes nachwirkt
Nicht jedes belastende Erlebnis führt zu einer Traumafolgestörung – viele Kinder verarbeiten schwierige Erfahrungen mit Unterstützung ihres Umfelds. Ein Teil der Betroffenen aber entwickelt anhaltende Symptome: Schlafstörungen, Rückzug, Übererregbarkeit, Wutausbrüche, körperliche Beschwerden, plötzliche Verhaltensänderungen.
Gerade jüngere Kinder können oft nicht in Worten benennen, was sie belastet. Ihr Körper und ihr Verhalten sprechen für sie.
Wann eine Traumatherapie sinnvoll sein kann
Eine spezialisierte traumatherapeutische Behandlung kann angezeigt sein nach:
Einmalige belastende
Ereignisse
Unfall, Verlust, medizinische Eingriffe, plötzliche Trennungen
Wiederholte oder länger
anhaltende Belastungen
Vernachlässigung, Gewalt, chronischer Stress, unsichere Bindungserfahrungen
Zeugenschaft
belastender Ereignisse
häusliche Gewalt, schwere Krankheit oder Tod in der Familie
Traumafolgestörungen
Anzeichen einer Posttraumatischen Belastungsstörung (PTBS) oder einer komplexen Traumafolgestörung
Therapeutische Methoden
Altersgerechte, wirksame Verfahren für nachhaltige Veränderung und Stabilisierung.
EMDR für Kinder und Jugendliche (EMDR-KJ)
EMDR (Eye Movement Desensitization and Reprocessing) ist ein international anerkanntes, leitliniengestütztes Traumatherapieverfahren. Vereinfacht gesagt hilft es dem Gehirn, belastende Erinnerungen, die unverarbeitet feststecken und immer wieder überwältigend hochkommen, nachträglich einzuordnen und zu entschärfen. Für Kinder und Jugendliche kommen altersangepasste Protokolle zum Einsatz.
Traumatherapeutische Spiel- und Sandspieltherapie
Jüngere Kinder verfügen oft noch nicht über die sprachlichen und kognitiven Möglichkeiten, ihre Erfahrungen im Gespräch zu verarbeiten. Das Spiel ist hier nicht Beiwerk, sondern der Träger, über den Traumaverarbeitung zugänglich wird. Sand, Figuren, Bilder und szenisches Spiel eröffnen einen Ausdrucksraum, den Worte in diesem Alter nicht bieten können.
Anerkannte Selbstregulationsverfahren
Zur Stabilisierung und Ressourcenaktivierung gehören Progressive Muskelrelaxation, Autogenes Training, achtsamkeitsbasierte und imaginative Techniken fest zum Vorgehen.
Ich arbeite tiefenpsychologisch fundiert, mit fachlichem Schwerpunkt auf der Behandlung traumatisierter Kinder und Jugendlicher. Besondere Erfahrung habe ich mit jüngeren Kindern im Vorschul- und Grundschulalter, deren Traumafolgen oft übersehen oder anderen Störungsbildern zugeordnet werden.
Mein Ansatz
Zusammenarbeit mit Bezugspersonen und Hilfesystemen
Traumatherapie mit Kindern gelingt nur im engen Austausch mit Sorgeberechtigten und – wenn relevant – mit den beteiligten Hilfesystemen wie Kita, Schule, Jugendhilfe oder Kinder- und Jugendpsychiatrie.
Meine Tätigkeit am Childhood-Haus Hamburg (Universitätsklinikum Hamburg-Eppendorf) an der Schnittstelle von Psychologie, Medizin, Jugendhilfe und Kinderschutz vertieft diese interdisziplinäre Arbeit fortlaufend.
Qualifikation
Curriculum Spezielle Psychotraumatherapie mit Kindern und Jugendlichen (DeGPT / Kindertraumainstitut), EMDR Standardtraining sowie EMDR für Kinder und Jugendliche (EMDR-KJ, Kindertraumainstitut), traumatherapeutische Spieltherapie, EMDR in Gruppen mit Kindern, Jugendlichen und Bezugspersonen.
Rahmen und Abrechnung
Privatpraxis für Privatversicherte, Beihilfeberechtigte und Selbstzahler:innen. Abrechnung nach der Gebührenordnung für Psychotherapeuten (GOP). Alle weiteren Fragen zu Umfang, Kosten und Ablauf besprechen wir individuell im Erstgespräch.
Sie möchten ein Erstgespräch vereinbaren?
Gerne klären wir in einem ersten Gespräch Ihr Anliegen und die nächsten möglichen Schritte.